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31. Mai 2016

Abluftrohr für die Holzschnitzeltrocknungsanlage angeliefert. ©Bild: Axpo Tegra

Hier soll künftig neben Strom auch Prozesswärme in Form von heissem Wasserdampf für Ems Chemie produziert werden. ©Bild: Axpo Tegra

AxpoTegra: Holzschnitzeltrocknungsanlage Domat/Ems nimmt Form an

(PM) Axpo Tegra betreibt in bündnerischen Domat/Ems bereits heute das grösste Biomassekraftwerk der Schweiz. Seit dem Baubeginn der neuen Holzschnitzeltrocknungsanlage im Januar 2016 wächst auf dem Areal ein beeindruckendes neues Bauwerk in die Höhe. 


Mit der modernen Anlage auf einer Fläche von 2‘000 m2 wird das Landschaftsbild am Eingang des Churer Rheintals mitgeprägt. Der offizielle Spatenstich für die insgesamt 11.8 Mio. Franken teure Schnitzeltrocknungsanlage auf dem Areal des bestehenden Holzkraftwerks ist im Januar 2016 erfolgt. Die Bauarbeiten gehen seither planmässig voran: Der Betonrohbau steht bereits, der Innenausbau macht grosse Fortschritte. Bald wird mit der Montage der Fördertechnik begonnen.

Abluftrohr aus Dänemark
Ende April wurde zudem das insgesamt über 42 Meter hohe Abluftrohr aus Dänemark geliefert. Aufgrund seiner Ausmasse musste das Rohr in zwei Teilen transportiert werden, die eine Länge von jeweils 21 Metern aufweisen und pro Stück stolze 24 Tonnen auf die Waage bringen. Projektleiter Daniel Kressig zeigt sich entsprechend erfreut: "Mit der Anlieferung des Abluftrohres haben wir einen weiteren Meilenstein erreicht“, und ergänzt: „Wir sind zuversichtlich, dass die Inbetriebnahme der Anlage wie geplant bis November 2016 erfolgen kann."

Brennstoffes mit konstantem Wassergehalt
Ziel der neuen Schnitzeltrocknungsanlage ist es, mit der Zuführung eines trockenen Brennstoffes mit konstantem Wassergehalt die Verbrennung zu optimieren und eine Steigerung des Wirkungsgrades des bestehenden Holzkraftwerks zu erreichen. "Dank neuester Verfahrenstechnik können die getrockneten Holzschnitzel das ganze Jahr mit konstanter Qualität als Brennstoff eingesetzt werden", erklärt Daniel Kressig. Axpo Tegra wird aber nicht nur für den Eigenbedarf produzieren, sondern auch getrocknetes Bündner Schnitzelholz für Dritte herstellen.

Strom und Wärme
Für die Gewinnung von Strom und Wärme aus Holz werden im bestehenden Kraftwerk hauptsächlich Holzabfälle aus den umliegenden Wäldern verwertet, die nicht anderweitig genutzt werden können. Neben Strom entsteht als Prozesswärme heisser Wasserdampf. Dank diesem konnte die benachbarte Ems-Chemie AG ihren CO2-Ausstoss um 85 Prozent reduzieren. Neben 25 eigenen Arbeitsplätzen und ca. 60 Arbeitsplätzen bei Partnerfirmen generiert

Text: Axpo Tegra

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